PAMUKKALE TOUR · COTTON CASTLE · UNESCO

Ehrliche Empfehlungen

Hierapolis an einem Tag — der Rundgang in der richtigen Reihenfolge

Wer wegen Hierapolis kommt und nicht nur wegen der weißen Terrassen, hat ein anderes Problem als die meisten Gäste: nicht zu wenig zu sehen, sondern zu viel auf einmal. Die Ruinenstadt auf dem Plateau war ein Kurort im vollen Wortsinn — Menschen reisten über Meere, um in diesem heißen Wasser zu baden —, und sie hat entsprechend viel hinterlassen. Diese Seite ordnet die Monumente zu einem Gehweg, der ohne Hetze funktioniert. Dass Terrassen und Stadt zusammen eine einzige UNESCO-Welterbestätte bilden, eingeschrieben 1988, erklärt diese Seite im Detail.

Beginnen Sie unten, barfuß im offenen Terrassenabschnitt — Schuhe in der Hand, so will es die Regel, die den Kalk weiß hält. Danach gehört der Hang dem römischen Theater, das in den Berg geschnitten wurde und den Aufstieg als einziges Bauwerk hier vorbehaltlos zurückzahlt. Wieder abwärts liegt die Achse der antiken Stadt: die Frontinus-Straße mit ihren Monumentaltoren, eben, schnurgerade und so gut lesbar, dass sich der römische Stadtplan von selbst erschließt. Wenige Schritte daneben, beim Apollon-Tempel, liegt das Plutonion: eine Höhlenöffnung, aus der bis heute vulkanisches Gas strömt, für die Antike das Tor zur Unterwelt. Betreten wird sie nicht, betrachtet vom Weg aus dauert sie zwei Minuten.

Zwei Schichten lohnen die Aufmerksamkeit, die sonst der Fotomotive halber übergangen werden. Die erste ist die Nekropole jenseits des Nordtors — Grabhügel, steinerne Sarkophage, kleine Totenhäuser mit Giebel und Tür, eine der besterhaltenen antiken Nekropolen Anatoliens und der logische Nachbar einer Stadt, in die man zum Gesundwerden reiste. Die zweite ist die christliche Zeit: Zwischen den heidnischen Tempelfundamenten stehen die Mauern von Kirchen aus den späteren Jahrhunderten der Stadt, als aus dem Heilbad eine christliche Gemeinde wurde. Wer diese Bauten sucht, sieht Hierapolis plötzlich als das, was es war — eine Stadt, die ihre Religion wechselte, ohne ihre Quellen aufzugeben.

Und was darf wegfallen? Die Nekropole bis zum letzten Grab abzulaufen, schafft an einem Tagesausflug ohnehin niemand. Das Museum von Hierapolis — untergebracht in den restaurierten Sälen einer römischen Thermenanlage — ist die kluge Wahl bei müden Beinen oder schlechtem Wetter, hat aber ein eigenes Ticket an der eigenen Tür. Ebenso der Kleopatra-Pool, dessen Bad die freie Zeit fast vollständig aufbraucht. Alle Eintritte sind offiziell, werden vor Ort gezahlt und stecken bewusst nicht im Preis: Die Pamukkale Tour ab Antalya kostet pauschal 50 € mit Abholung, lizenziertem Guide, Versicherung und drei Mahlzeiten — gratis reservieren, am Tag zahlen.

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Pamukkale Tour ab Antalya – Kalkterrassen, Hierapolis & Tagesausflug mit Vollpension

Der lizenzierte Guide führt die Gruppe über Terrassen, Theater und Säulenstraße und liefert die Geschichte dazu — die freie Zeit danach bleibt für Nekropole, Kirchenmauern oder Museum. Pauschal 50 € mit drei Mahlzeiten, Eintritte an den offiziellen Kassen.

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FAQ

In welcher Reihenfolge geht man Hierapolis am besten ab?+

Von unten nach oben und dann der Stadtachse entlang: erst der barfüßige Terrassenabschnitt, dann das Theater am Hang, danach die Frontinus-Straße mit den Toren, das Plutonion beim Apollon-Tempel und zuletzt die Nekropole am nördlichen Rand.

Sieht man in Hierapolis auch die frühchristliche Schicht?+

Ja. Neben Tempelfundamenten und Thermen stehen Mauern von Kirchen aus den späteren, christlichen Jahrhunderten der Stadt. Fragen Sie den Guide danach — es ist die Schicht, die auf dem üblichen Terrassen-Rundgang am schnellsten untergeht.

Braucht das Museum ein eigenes Ticket?+

Ja, es wird an der Museumstür gelöst, unabhängig vom Eintritt in die Ausgrabungsstätte und unabhängig vom Kleopatra-Pool. Drei getrennte, offizielle Kassen, alle vor Ort zu zahlen und alle nicht im Tourpreis enthalten.

Reicht ein Tagesbesuch für die Ruinenstadt?+

Für die Hauptmonumente ja, für Vollständigkeit nein — und Vollständigkeit ist hier auch nicht das Ziel. Wer vorher entscheidet, was Vorrang hat, geht am Abend zufriedener heraus als jemand, der alles halb gesehen hat.